Was ist «Bürger für Bürger»

 «Bürger für Bürger» ruft auch den Bürgern in Erinnerung, dass sie in der republikanisch-freiheitlichen Demo­kratie der Schweiz nicht nur Konsumenten, sondern handelnde Akteure sind, welche die Zukunft von Staat und Gesellschaft mitgestalten und anstehende Probleme inner- oder ausserhalb von Organisationen anpacken müs­sen. Die Lösung von Problemen darf nicht Regierung oder Parteien überlassen werden.

«Bürger für Bürger» wünscht sich aktive, mündige Bürger, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

 Gibt es ein spezielles Motiv aus dem diese Bürgerbewegung entstanden ist?

Ja: Bürgern ist aufgefallen, dass die neue Bundesverfassung von 1998, von welcher Bundesrat und Befürworter stets behaupteten, sie sei nichts weiter als eine stilistische Nachführung, viele grundlegende materielle Verände­rungen gebracht hat, welche dem Umbau der Schweiz Tür und Tor geöffnet haben. Empört darüber, von Bun­desrat und Befürwortern derart irregeführt zu werden, haben sich diese Bürger in der Bürgerbewegung «Bürger für Bürger» gesammelt. Fest entschlossen, sich nicht mehr als Unmündige, als Objekte der „Demokratie“ behandeln zu lassen, hat «Bürger für Bürger» die Volksinitiative „Volkssouveränität statt Behördenpropaganda“ lanciert. Die Zeit der Initiative und der Abstimmung ist heute vorbei, das Problem, der Missstand, ist aber geblieben und deshalb ist «Bürger für Bürger» auch weiterhin aktiv.

Wir wollen ernst genommen werden, nicht geschickt aufbereitete “Information“ vorgesetzt bekommen, die dafür sorgen soll, dass bei Volksabstimmungen das “richtige“, obrigkeitlich gewünschte Resultat erzielt wird. Wir verlangen von Regierung und Verwaltung, den Weg der gelenkten „Demokratie“ zu verlassen und unsere demokratischen Grundsätze wieder zu achten. Die Demokratie verlangt den Respekt vor dem mündigen Bür­ger, der in der Volksabstimmung verbindlich festlegt, was in unserem Lande zu gelten hat. Eine höhere Be wertung obrigkeitlicher Erkenntnis ist uns Schweizern fremd. Warum glaubt die Regierung trotzdem, ihre Mei­nung sei die Richtige, ihr müsse in der Volksabstimmung nur noch zum Sieg verholfen werden?

Zum Sieg über das Volk!

Warum ist «Bürger für Bürger» die freie Meinung der Bürger so wichtig?

Nur richtig informierte Bürger können richtig entscheiden. Nur der richtig informierte Bürger ist ein mündiger Bürger, der ernst genommen werden muss. Nur der mündige Bürger hat Entscheidungsfreiheit und behält seine Würde.

Meinungsfreiheit darf nicht als schönes Schlagwort verkommen. «Bürger für Bürger» ermutigt deshalb alle Bürger, auf frühzeitiger, richtiger und umfassender Information zu beharren. Denn nur so kann der Bürger mündig über Vor- und Nachteile einer Vorlage diskutieren und sich eine eigene, unabhängige Meinung bilden.

Ist in unserer freien Schweiz die freie Meinung nicht eine Selbstverständlichkeit?

Ja, im Grunde genommen schon. Aber der Alltag zeigt, dass bei bedeutenden Abstimmungen den Stimmbe­rechtigten allzu oft Wesentliches vorenthalten, teilweise sogar Falsches behauptet wird. Wie soll sich der Bürger da ein richtiges Bild machen können?

Denken Sie beispielsweise nur an die geplante Grossfusion von Basel-Stadt und Basel-Land, wo um das Wirt­schaftszentrum Basel-Stadt ein Metropolitanraum geschaffen werden soll. Warum wird nicht offengelegt, dass dies nur der erste Schritt zur Region «Nordwestschweiz» ist, bestehend aus den Kantonen Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt, Solothurn und allenfalls Jura.

Zweifellos wird die Regierung eines Metropolitanraums ausreichend mit Macht ausgestattet. Warum wird ver­schwiegen, dass demgegenüber die Bürger einen massiven Verlust ihrer Stimmkraft hinnehmen müssen, und dass auch mit höheren Steuern und Krankenkassenprämien gerechnet werden muss, wie «Bürger für Bürger» in seinem Bulletin Nr. 20 vom Februar 2013 (vgl. www.freie-meinung.ch) anschaulich darlegt.

Ein gutes Beispiel für das Vorenthalten von Wesentlichem ist auch die Revision des Epidemiengesetzes, welches voraussichtlich im September 2013 zur Abstimmung kommt. Bundesrat Didier Burkhalter bezeichnet das Epi­demiengesetz in seinem Standardbrief vom Dezember 2010 ausdrücklich als die rechtliche Grundlage für die Gender Sexual(um)erziehung unserer Kinder. Wer vermutet schon so etwas in einem Epidemiengesetz? Warum wird verschwiegen, dass die föderale, kantonale Schulhoheit aufgehoben wird und wir Eltern ausgerechnet in diesem äusserst sensiblen Bereich zukünftig draussen bleiben sollen.

Weitere Informationen und anschauliche Beispiele finden Sie unter www.freie-meinung.ch!

 

Wer darf bei «Bürger für Bürger» mitmachen?

Bei «Bürger für Bürger» ist jedermann, der die Anliegen dieser Bürgerbewegung mittragen will herzlich will­kommen. Sie erreichen uns per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , per FAX unter 044 350 20 31 oder per Telefon unter 044 3501471.

«Bürger für Bürger» ist keine politische Partei und sucht kein politisches Mandat.

Mehr Einblick in die spannende Arbeit des politisch und konfessionell neutralen Vereins «Bürger für Bürger» erhalten Sie durch den E-Mail Newsletter und unser Informations-Bulletin, welches fünf bis sechsmal im Jahr erscheint und Hintergrundinformation zu verschiedenen brisanten Themen liefert, die in den Massenmedien kaum dargestellt werden.

Mehr dazu unter www.freie-meinung.ch!

Obwohl wir bei «Bürger für Bürger» ehrenamtlich arbeiten, keine Gehälter erhalten, braucht «Bürger für Bür­ger» für seine Öffentlichkeitsarbeit dennoch finanzielle Unterstützung. Tragen Sie zu unsere Arbeit bei, als Mit­glied des Vereins «Bürger für Bürger» oder durch Ihre Spende an PC 87-133 198-2. Wir danken Ihnen sehr.

«Bürger für Bürger» dankt Ihnen für Ihr Interesse an seiner Arbeit

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