Staat, Irrsinn, Raub, Normalität

Bruno Ackermann, Adligenswil

Zwei Männer am Biertisch, der mit Bartstoppeln, sagt zum Kleinen: "Heute Nacht habe ich in meinem neuen Auto geschlafen, damit es nicht geklaut wird". Der Kleine: "Das war aber sehr schlau". Der Grosse weinerlich: "Na ja, dafür ist mein Haus ausgeraubt worden" (Karikatur Rabenau).

Irrsinn oder Normalität? Könnten sie sich vorstellen, der Staat erlaubt Systemgetreuen für besseres Auskommen Einbrüche, aber mahnt sie zugleich, keine Spuren zu hinterlassen? Unvorstellbar?

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Rede von Viktor Orban zur Lage der Nation

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Im Anhang erlaube ich mir einen Auszug aus der Rede des ungarischen Ministerpräsidenten vom 28.2.2016 zur Lage der Nation zu übermitteln, die sich mit der zunehmend schwierigen  Situation Europas auf Grund der Migrationskrise befasst. In bisher nie dagewesener Schärfe  wird nicht nur die Unfähigkeit Brüssels angeprangert und als „absurd“ und „Irrsinn“  bezeichnet, sondern als noch schlimmer die mangelnde Absicht Brüssels aufgezeigt, Europa  zu schützen. Die Rede ist auch gleichzeitig ein Weckruf der Realität ins Auge zu sehen und  das in seiner Identität bedrohte Europa und dessen Werte zu verteidigen.

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Staat muss dem Gemeinwohl, nicht dem Finanzkasino dienen

Die – nach der unerwarteten Aufhebung des Mindestwechselkurses von 1,20 Euro/CHF vom 15. Januar 2015 – starke Aufwertung des Schweizer Frankens hat wachgerüttelt und jedermann deutlich gemacht, dass unsere Wirtschaft – nicht nur durch die nach wie vor andauernde gigantische Aufblähung wertloser Fremdwährungsbestände – sehr krisenanfällig ist und unsere Sparguthaben stark gefährdet sind.

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Erinnern wir den Bundesrat an seinen Auftrag

Politik via Nationalbank scheint verlockend, jedenfalls für all jene, die ungehemmt und ungehindert bestimmen wollen, ohne die lästigen Hemmnisse der Demokratie beachten zu müssen. Denn Politik via Nationalbank können die Stimmberechtigten aussen vor gelassen werden.

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Geld in die Hände der Bürger und nicht in die Krallen des Staates und der Grosskonzerne

Geld in den Händen des Bürgers bedeutet Freiheit! Es gibt mir nämlich die Freiheit selber entscheiden zu können ob, was und wo ich einkaufen, wen ich unterstützen will. Das alte Sprichwort „Spare in der Zeit, so hast Du in der Not“ behält seine besondere Bedeutung, denn wer keinen Spargroschen auf der Seite hat, macht sich abhängig vom Wohlwollen des Staates und der Kreditgeber. Abhängigkeit führt zu Unfreiheit,dem Verlust unseres verfassungsmässig garantierten Grundrechts der persönlichen Freiheit. Die in der Präambel zur Bundesverfassung ausgesprochene Weisheit: „…gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht …“ gilt ebenso für den Bürger, nicht nur für den Staat.

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Souveräne Staaten brauchen nationale Währungsräume

Es gibt keine Schweiz ohne Schweizer Franken, so wie es kein Deutschland ohne deutsche Mark und kein Griechenland ohne griechische Drachme gibt. Der Zerfall des EURO lehrt uns: Wer nationale Währungsräume abschafft, schafft die eigene Volkswirtschaft ab und über die Zeit dann auch das eigene Volk.

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KAPITULATION der SNB-Anbindung an den EURO

Ende 2009 glaubte Obama durch Wirtschaftsstimuli und Rettungspakete eine, wie er meint, durch Bush verursachte, grosse Depression abzuwenden. Gläubige Gläubiger glaubten an ein nachhaltiges Wachstum. Die wirtschaftliche Situation besserte sich aber nicht, was vorauszusehen war. Im Gegenteil, über aggressive monetäre und fiskalische Stimuli versuchte man einen Ballon wieder aufzublasen, der voller Löcher ist.

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Ein Wirtschaftssystem, das dem Gemeinwohl dient

Die Druckversuche auf die Schweiz durch die EU und die USA haben massiv zugenommen. Verständlicherweise geht die Angst um, wie sich unser Land in diesem Umfeld zukünftig behaupten kann. Es geht den Klägern gegen Steuerhinterziehung, nicht um Moral oder Gerechtigkeit. Während der Kasinokapitalismus in Steueroasen wie Delaware (USA), den Kanalinseln (GB) und in der Karibik weiterhin unreguliert operiert, wird der Schweizer Finanzplatz geopfert.

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