sn.  Aufgabe der Volksschule ist es, laut der geltenden kantonalen Zweckartikel, die heranwachsende Generation in Verbindung mit dem Elternhaus durch eine harmonische körperliche und geistige Ausbildung zu lebenskräftigen Persönlichkeiten und mündigen Bürgern zu erziehen, welche später in Familie und Beruf  ihre Verantwortung  übernehmen und  die Geschicke unseres Landes mitgestalten .  Der Bildungs- und Erziehungsauftrag basiert auf christlichen, humanistischen  und demokratischen Wertvorstellungen.

Der Lp21 ist völlig von unserem traditionellen Bildungsverständnis abgerückt hin zu einer angelsächsischen Position, welche das erfahrungs- und handlungsorientierte  Lernen betont und von Outputorientierung  und  Bildungsstandards beeinflusst ist.  In diesem Konzept fehlt die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit, der die Kinder und Jugendlichen  in einem sauber durchdachten und logisch aufgebauten Unterricht  und mit wohlwollender Führung  anleitet. In dieser  neuen „Lernkultur“, welche an den öffentlichen amerikanischen  und englischen Schulen kläglich versagt hat,  sollen die selbstgesteuerten Schüler endlose Kompetenzen erwerben.

Quelle:

http://seniora.org/schule-bildung/lehrplan-21-pisa/365-ein-diskussionsbeitrag-zum-lehrplan-21